Weinbergschnecke an den verregneten Tagen
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Abkühlung
26. Juni 2019
Dubai bei Nacht
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Beim Betätigen des Lichtschalters denkt man nicht sofort an Umweltverschmutzung. Jedoch hat die Beleuchtung in der Nacht auch seine Schattenseiten. Aufgrund von fehlenden gesetzlichen Vorschriften, kann Licht uneingeschränkt verwendet werden, was auch allgemein üblich ist. Außenbeleuchtung soll dem Menschen ein Sicherheitsgefühl geben und eine idyllische Atmosphäre schaffen, jedoch wird Licht auch für Werbereklamen, Promenadenbeleuchtungen, oder im privaten Garten für dekorative Zwecke verwendet. Der Lichtmüll der durch „unnötig“ verwendete Lichtquellen entsteht, hat massive gesundheitliche Folgen für den Menschen, da der „Circadiane (Tag-Nacht-) Rhythmus“ aus dem Gleichgewicht gebracht wird. Auch viele Tier- und Pflanzenarten werden durch nächtliche Beleuchtung stark negativ beeinträchtigt.

Desorientierung


(Beispiel: nachtaktive Insekten)

Besonders bekannt sind nachtaktive Insekten v.a. Nachtfalterarten, die sich abends um Lichtquellen scharen. Millionen von Tieren fallen dem Scheinwerferlicht zum Opfer, oft sind dabei auch gefährdete Arten betroffen.
Bild: Rote Ordensband (Catocala nupta)

Weitere Infos: www.hellenot.org

Desorientierung und Blendung


(Beispiel: Zugvögel)

Zugvögel ändern durch die massive Beleuchtung von Städten oft ihr Flugverhalten und es kommt zu Irrflügen, dabei verlieren viele Individuen ihr Leben aufgrund von Erschöpfung oder Kollisionen mit Hochhäusern.

Weitere Infos: www.hellenot.org

Desorientierung und Blendung


(Beispiel: Meeresschildkröten)

Frisch geschlüpfte Meeresschildkröten folgen dem hellsten Bereich in der Landschaft, das normalerweise der Mond über dem Ozean oder Meer ist um sicher in das Gewässer zu kommen. Jedoch leuchtet die Promenadenbeleuchtung oft greller und die Jungtiere verenden erschöpft am Strand.

Bild: Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta)

Einfluss auf die Räuber-Beute-Beziehung



Fledermäuse sowie manche Amphibien-Arten begeben sich aufgrund von künstlichem Licht in der Nacht später auf Beutesuche, wodurch sie weniger Nahrung finden.

Weitere Infos: www.hellenot.org

Veränderung der Fortpflanzung



Einige Froschlurche meiden die Paarung an sehr hellen Standorten. Bei lichtintensiven Veranstaltungen wurde eine höhere Sterblichkeit von Fledermausjungen festgestellt.
Bild: Wechselkröte (Bufo viridis)

Weitere Infos: www.hellenot.org

Auch Pflanzen sind betroffen



Die Photosynthese und die Blütenbildung werden durch künstliches Licht beeinflusst. Bei einigen Pflanzen versiegt die Photosyntheseaktivität gänzlich, wodurch diese absterben.

Weitere Infos: www.hellenot.org

Menschliche Nachteulen



Ist der Mensch nachts künstlichem Licht ausgesetzt so wird die Melatonin-Produktion herabgesenkt (Hormon der Epiphyse; siehe Beitrag Drittes Auge) und es kommt zu Schlafproblemen und Stress, was weitere gesundheitliche Probleme verursacht.

Weitere Infos: www.hellenot.org



Beim Betätigen des Lichtschalters denkt man nicht sofort an Umweltverschmutzung. Jedoch hat die Beleuchtung in der Nacht auch seine Schattenseiten. Aufgrund von fehlenden gesetzlichen Vorschriften, kann Licht uneingeschränkt verwendet werden, was auch allgemein üblich ist. Außenbeleuchtung soll dem Menschen ein Sicherheitsgefühl geben und eine idyllische Atmosphäre schaffen, jedoch wird Licht auch für Werbereklamen, Promenadenbeleuchtungen, oder im privaten Garten für dekorative Zwecke verwendet. Der Lichtmüll der durch „unnötig“ verwendete Lichtquellen entsteht, hat massive gesundheitliche Folgen für den Menschen, da der „Circadiane (Tag-Nacht-) Rhythmus“ aus dem Gleichgewicht gebracht wird. Auch viele Tier- und Pflanzenarten werden durch nächtliche Beleuchtung stark negativ beeinträchtigt.

Desorientierung


(Beispiel: nachtaktive Insekten)

Besonders bekannt sind nachtaktive Insekten v.a. Nachtfalterarten, die sich abends um Lichtquellen scharen. Millionen von Tieren fallen dem Scheinwerferlicht zum Opfer, oft sind dabei auch gefährdete Arten betroffen.
Bild: Rote Ordensband (Catocala nupta)

Weitere Infos: www.hellenot.org

Desorientierung und Blendung


(Beispiel: Zugvögel)

Zugvögel ändern durch die massive Beleuchtung von Städten oft ihr Flugverhalten und es kommt zu Irrflügen, dabei verlieren viele Individuen ihr Leben aufgrund von Erschöpfung oder Kollisionen mit Hochhäusern.

Weitere Infos: www.hellenot.org

Desorientierung und Blendung


(Beispiel: Meeresschildkröten)

Frisch geschlüpfte Meeresschildkröten folgen dem hellsten Bereich in der Landschaft, das normalerweise der Mond über dem Ozean oder Meer ist um sicher in das Gewässer zu kommen. Jedoch leuchtet die Promenadenbeleuchtung oft greller und die Jungtiere verenden erschöpft am Strand.

Bild: Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta)

Einfluss auf die Räuber-Beute-Beziehung



Fledermäuse sowie manche Amphibien-Arten begeben sich aufgrund von künstlichem Licht in der Nacht später auf Beutesuche, wodurch sie weniger Nahrung finden.

Weitere Infos: www.hellenot.org

Veränderung der Fortpflanzung



Einige Froschlurche meiden die Paarung an sehr hellen Standorten. Bei lichtintensiven Veranstaltungen wurde eine höhere Sterblichkeit von Fledermausjungen festgestellt.
Bild: Wechselkröte (Bufo viridis)

Weitere Infos: www.hellenot.org

Auch Pflanzen sind betroffen



Die Photosynthese und die Blütenbildung werden durch künstliches Licht beeinflusst. Bei einigen Pflanzen versiegt die Photosyntheseaktivität gänzlich, wodurch diese absterben.

Weitere Infos: www.hellenot.org

Menschliche Nachteulen



Ist der Mensch nachts künstlichem Licht ausgesetzt so wird die Melatonin-Produktion herabgesenkt (Hormon der Epiphyse; siehe Beitrag Drittes Auge) und es kommt zu Schlafproblemen und Stress, was weitere gesundheitliche Probleme verursacht.

Weitere Infos: www.hellenot.org
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