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Mauersegler in der Luft

Immer in Bewergung - der Mauersegler



Mauersegler (Apus apus) landen nie – sie verbringen beinahe ihr gesamtes Leben im Flug. Sogar schlafend segeln sie in den Lüften dahin. Die einzige Ausnahme machen die Vögel, wenn es um ihre Jungen geht. Für die Brutpflege verlassen sie ausnahmsweise den Luftraum.

Ihr wissenschaftlicher Name Apus kommt aus dem Griechischen und bedeutet „fußlos“ – durch die Lebensweise in den Lüften haben sich ihre Beine sehr zurückgebildet. Mauersegler bevorzugen den urbanen Raum, da sie alte Gemäuer oder Fassaden als Brutgelegenheit nutzen. An guten Brutplätzen, wie etwa in Dubrovnik, kommen die Vögel in großen Kolonien vor.

Sie werden oft mit den Schwalben verwechselt. Der Unterschied ist aber leicht zu erkennen – Schwalben haben einen weißen Bauch und breitere Flügel als die Mauersegler, diese haben hingegen sichelförmige Flügel und ein dunkles Bauchgefieder.

Wie auch anderen Vogelarten macht dem Mauersegler der Rückgang der Insekten zu schaffen, da diese ihre Lebensgrundlage sind. Die Vögel inspirieren uns, rastlos über die fantastische Tierwelt zu berichten und deren Schutz zu fördern.