Bracke sitzt vor Baum und hebt das Bein
Naturschutz mit Hund
15. Juli 2020
Pappschwein auf einem Teller mit Messer und Gabel
Ein Schwein hat niemals Schwein
2. August 2020
Spitzmaulnashorn in freier Wildbahn

Die vorbildlichen Einhörner



Auch weiterhin sollen wir Abstand halten, um dem Corona-Virus Einhalt zu gebieten. Aber dieses Unterfangen stellt sich immer wieder als sehr schwierig für uns heraus. Als soziale Tiere lieben wir es einfach immer und überall auf einen Haufen zusammenzukleben, egal ob beim Essen, beim Feiern, beim Arbeiten. Es liegt einfach in unserer Natur mit anderen Menschen Unternehmungen zu machen und sich auszutauschen oder in Körperkontakt zu treten. Das ist ein ganz fundamentaler Bestandteil unseres Menschseins – Grund dafür ist die Evolution. Sehr vereinfacht gesagt war soziales Verhalten vor tausenden Jahren von Vorteil und Menschen hatten gemeinsam eine höhere Überlebenschance als allein. Nun sind diese Zeiten zumindest in westlich geprägten Ländern lange vorbei und man kann, wenn man das möchte, auch allein sehr gut leben.

Das Einzelgängertum ist für Nashörner ein Kinderspiel – sie mögen Kontakt zu Artgenossen nur bedingt. Die stärkste Bindung zwischen zwei Nashörnern kann man nur zwischen Mutter und Kalb beobachten >>Quelle.
Normalerweise können sich Nashörner ganz gut aus dem Weg gehen, leider sind größere Nashorn-ansammlungen allein schon aufgrund ihrer Bedrohung durch den Menschen unmöglich. Fast alle der fünf Nashornarten sind bedroht. Aber es gibt Orte, wo sie dann doch zu größeren Gruppen zusammentreffen MÜSSEN. Bei den Wasserstellen beispielsweise, dort wird aber dann penibel darauf geachtet, dass der Mindestabstand von einer Nashornkörperlänge eingehalten wird – bei Nichteinhalten wird der Nachbar durch wildes Grunzen darauf aufmerksam gemacht >>Quelle.

Eventuell eine Taktik die wir uns abschauen sollten? Hier kannst du dich durch interessante Referenzen blättern: